3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

3
 
4

BWL vs.VIC

0
 
0

G99 vs.DEC

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

RBS vs.ZNO

  

 Eisenbauer

Wer fordert Zeltweg? Bulls und 48er im fünften Durchgang



Teilen auf facebook


Donnerstag, 18.Februar 2010 - 12:30 - Alles oder nichts im Duell Kapfenberg gegen Wien. Im alles entscheidenden Spiel 5 heißt es „siegen oder fliegen.“

Der HC „die 48er “ Wien hat am Mittwoch mit einem 2:1 Heimsieg tatsächlich die Ankündigung wahr gemacht und die Bulls Kapfenberg in ein fünftes Spiel gezwungen. Mit einer taktischen Meisterleistung und gestützt auf einen überragenden Thomas Deckel im Tor glichen die 48er die Serie auf 2:2 nach Siegen aus.

Optisch hatten die Bulls zwar weit mehr vom Spiel, allerdings konnten sie diese Überlegenheit nicht entscheidend nützen. Mehr als doppelt so oft als die Wiener schossen die Steirer auf den Kasten des Gegners, allerdings gelang es nur Michael Schmieder mit einem Abstauber kurz vor Schluss den Puck unterzubringen. Die Analyse des Spieles von Kapfenberg-Coach Lindquist fällt deshalb wenig überraschend aus. „Wir haben unsere Chancen einfach nicht genützt“, so der Schwede, der vom Kampfgeist und der Einstellung her seinem Team jedoch nichts vorwerfen konnte. Um im Spiel am Freitag nun doch noch den Aufstieg ins Halbfinale, wo der EV aicall Zeltweg wartet, zu schaffen, erhofft sich der Schwede von seinem Team die nötige Ruhe. „Aus einer best-of-five wurde zunächst eine best-of-three Serie, nun entscheiden 60 Minuten Eishockey über den Aufsteiger. Hoffentlich bleiben meine Spieler cool in den entscheidenden Phasen und denken nicht zuviel daran, dass es Spiel 5 ist.“

Die 48er haben ihren Ruf als Play-off Team weiter untermauert. Die Motivation in der entscheidenden Meisterschaftsphase ist den Bundeshauptstädtern förmlich ins Gesicht geschrieben. „Wegen solchen Partien spielen wir Eishockey“, bringt es Leitwolf Philippe Horsky auf den Punkt. Mit mehr Kampfgeist hat man die vor der Serie favorisierten Bulls niedergekämpft und sich so in eine gute Position für das letzte Spiel gebracht. „Unser Vorteil ist, dass Kapfenberg den Druck hat. Niemand hatte uns überhaupt zugetraut, dass wir so weit kommen“, sieht Horsky seine Mannschaft psychologisch im Vorteil.

Bei den Bulls kehrt Patrick Huppmann nach seiner Sperre wieder ins Line-up zurück, Axel Riegler und Christian Schablas sind weiter fraglich. Die 48er können weiter aus dem Vollen schöpfen und bauen vor allem ihren Goalie. Der junge Thomas Deckel zog dem Gegner in dieser Serie schon mehrfach den Nerv und hielt seine Farben mit einigen „Big Saves“ immer wieder im Spiel. Auch Kapitän Horsky lobt seinen Schlussmann und hat 100%iges Vertrauen in ihn. „In Wien hat er eine Wahnsinnspartie gespielt. Wenn er seine Leistung wiederholt, wird es schwer für Kapfenberg.“

Freitag, 19.02.2010 19.00 Uhr
Kapfenberg Bulls – HC „die 48er “ Wien
SR: Roland ALTERSBERGER, Alexander DREIER, Roman TRATTNIG

Stand in der best-of-five Serie: 2:2

passende Links:
HC Die 48er