Nürnberg sperrt Jiranek Nummer 12



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Mittwoch, 25.August 2010 - 13:26 - Die Thomas Sabo Ice Tigers werden die Rückennummer 12 nicht mehr vergeben. Mit dieser Nummer wird in Nürnberg also auch in Zukunft nur ein Name verbunden werden: Martin Jiranek.

Anlässlich des großen Season Openings „5000 Ice Tigers – Wir helfen Kindern“ am kommenden Sonntag in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG wird Jiranek im All Star Team des EHC 80 Nürnberg auflaufen. Direkt vor dem Spiel gegen das Sternstunden-Team um 12.30 Uhr übergibt Jiranek im Rahmen einer Zeremonie das Trikot, das unter das Hallendach gehängt wird und dort einen Platz neben Martin Müllers Nummer 4 und Paul Geddes’ Nummer 7 findet.

Der mittlerweile 40-jährige gebürtige Kanadier Jiranek spielte von 1996 bis 2004 und in der Saison 2006/07 für die Ice Tigers. In dieser Zeit wurde er zweimal Vizemeister und einmal Topscorer der DEL. Er führt alle Offensivkategorien in der DEL-Geschichte der Ice Tigers an. Insgesamt brachte er es auf 493 Einsätze für Nürnberg und erzielte dabei 178 Tore und 252 Assists.

Aktuell ist Martin Jiranek hauptamtlicher Nachwuchstrainer beim Stammverein der Thomas Sabo Ice Tigers, dem EHC 80 Nürnberg.

Als Rekordspieler freut sich Martin Jiranek natürlich, dass seine Nummer nicht mehr vergeben wird: „Für mich ist das eine große Ehre. Wenn ein Spieler so lange in einer Stadt spielt wie ich, hat das eine riesige Bedeutung. Nachdem ich in Nürnberg wohne und meine Kinder hier aufwachsen, freut es mich umso mehr. Wenn ich jetzt jeden Tag in die Halle komme und mein Trikot oben hängen sehe, ist das ein Gefühl, das nur sehr schwer in Worte zu fassen ist.“

Als Kenner des Nürnberger Eishockey freut sich Jiranek auf das abwechslungsreiche Programm am Sonntag und hofft auf einen möglichst großen Zuschauerandrang: „Am Sonntag 5000 Zuschauer zu bekommen, wäre schon richtig gut. Ich kenne die Nürnberger Fans und weiß, dass sie es schaffen können. Je mehr Zuschauer in der Halle sind, desto besser ist die Atmosphäre. Das merken nicht nur die Zuschauer auf den Rängen, sondern auch die Spieler auf dem Eis. Die Ice Tigers gehen in die richtige Richtung und hätten es absolut verdient, am Sonntag das große Ziel zu erreichen. Ich empfehle jedenfalls jedem, am Sonntag zum Eishockey zu gehen!“


Quelle: Pressemeldung //PI