4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

  

14.02.2017, Albert Schultz Halle, Wien, AUT, EBEL, UPC Vienna Capitals vs EHC Liwest Black Wings Linz, Platzierungsrunde, im Bild Nikolaus Hartl (UPC Vienna Capitals) und Fabio Hofer (EHC Liwest Black Wings Linz) // during the Erste Bank Icehockey League placement round match between UPC Vienna Capitals and EHC Liwest Black Wings Linz at the Albert Schultz Ice Arena, Vienna, Austria on 2017/02/14. EXPA Pictures © 2017, PhotoCredit: EXPA/ Thomas Haumer EXPA/ Thomas Haumer

Capitals kehren mit Shutout gegen Linz aus Pause zurück



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Dienstag, 14.Februar 2017 - 21:29 - Kein Torerfolg für die beste Offensive der Erste Bank Eishockey Liga! Die Black Wings zeigten sich bei ihrem Gastspiel in Wien noch nicht in Play Off Form, während die Vienna Capitals beim 1:0 Sieg nur die Torausbeute vermissen ließen und verdient ihre Tabellenführung verteidigten.

Nach 10 Tagen Ligapause zeigte sich Tabellenführer Wien von Beginn weg höchst konzentriert und drückte die Gäste aus Linz mit aggressivem Spiel in die Defensive. Schon in der 2. Minute hatte Mike Ouzas nach einem Fraser-Blue Liner erhebliche Probleme und auch in weiterer Folge sollte der Balck Wings Goalie im Mittelpunkt stehen. MacGregor Sharp war in der 6. Minute gleich mehrfach knapp an der Führung dran, letzten Endes rettete Jonathan Daversa noch auf der Linie für die Gäste aus Oberösterreich. Die Linzer hatten alle Hände voll zu tun, sich gegen die vehementen Angriffe der Hauptstädter zu erwehren, offensiv war vom besten Sturm der Liga gar nichts zu sehen. So war es in der 9. Minute Kelsey Tessier, der am langen Eck Ouzas schon am Boden hatte, aber trotzdem aus unmöglichem Winkel am Schlussmann der Stahlstädter scheiterte.

Die erwachten erst in der Schlussphase, vergaben ein paar Möglichkeiten durch McLean und wirkten im Power Play ideenlos. Da war nicht viel zu sehen von der Daum-Mannschaft im ersten Abschnitt. Stattdessen kassierten die Black Wings in der 18. Minute eine Strafe gegen Fabio Hofer, Sekunden vor der ersten Pause führte das zu einem Stangentreffer der Vienna Capitals. Es blieb beim für die Linzer schmeichelhaften 0:0 nach zwanzig Minuten und der Erkenntnis, dass hier nur ein Team während der Pause Rost angesetzt hatte...

Dieser Eindruck verstärkte sich im Mitteldrittel noch mehr, denn weiterhin gaben die Wiener den Ton an und die Linzer wussten gar nicht, wie ihnen geschah. Die ausgezeichnete Raumaufteilung der Hausherren unterband das Angriffsspiel der Black Wings fast zur Gänze und so war es einzig Mike Ouzas, der in Kagran für Linzer Glanzlichter sorgte. Das dafür fast im Minutentakt. In der 25. Minute war er nach einem McKiernan Schuss aber doch geschlagen und die Vienna Capitals lagen völlig verdient mit 1:0 in Führung. Das hätten die Linzer beinahe umgehend beantwortet, aber Brett Palin verzog nur eine Minute später haarscharf. Im Gegenzug war es dann erneut Mike Ouzas, der ein Break entschärfte und so das Ergebnis knapp hielt.

Im Power Play kamen die Black Wings schließlich auch noch zu einer Großchance, die vergab aber Daniel Oberkofler. Auch in Überzahl wirkten die Oberösterreicher ungenau, überfordert und noch nicht auf der Höhe ihres Spiels. In der 35. Minute hätten die Capitals das durchaus auch im Ergebnis festschreiben können, aber Rafael Rotter vergab ein weiteres 1 gegen 0 gegen Mike Ouzas und eine Minute später retteten drei Linzer Spieler gemeinsam auf der Linie. Es blieb beim 1:0 des Tabellenführers, der hier alles richtig machte. Einzig die Torausbeute fehlte noch und so konnten die enttäuschenden Linzer vor dem letzten Drittel noch immer hoffen.

Wer eine Reaktion der Black Wings erwartet hatte, sah sich auch zu Beginn des letzten Abschnitts enttäuscht. Die Linzer blieben ungenau und hektisch, die Vienna Capitals das reifere und auch gefährlichere Team. In der 45. Minute war Jonathan Ferland auf und davon, wurde in seinem Versuch aber gerade noch gestört und so ging die Scheibe am Tor vorbei. Die Partie wurde nun deutlich unruhiger, auch wenn das der Qualität schadete so sah man doch, dass nun die entscheidende Phase am Eis begonnen hatte. Die Vienna Capitals blieben am Drücker, aber weiterhin gelang ihnen nicht dieser zweite Treffer, der die Partie entschieden hätte. So kamen die Black Wings in Unterzahl sogar zur Ausgleichschance, aber Broda scheiterte am unterbeschäftigten Lamoureux.

Der Wiener Schlussmann hatte herzlich wenig zu tun gehabt bisher, aber das änderte sich in der Schlussphase. Ab der 54. Minute wurden die Black Wings plötzlich gefährlicher und jetzt wurde auch Jean Philippe Lamoureux warm. DaSilva fälschte zuerst knapp vor dem Tor ab, wenig später feuerte Broda einen harten Schuss ab - beide Male war aber beim Capitals Schlussmann Endstation. Die Zeit begann den Oberösterreichern davonzulaufen. Die konnten plötzlich sogar Ansätze ihres Kombinationsspiels zeigen, aber je näher die Sirene kam, umso besser stand auch die Capitals Defensive wieder. 87 Sekunden vor dem Ende nahm Rob Daum noch ein Time Out, danach blieb Mike Ouzas gleich auf der Bank und die Linzer versuchten es mit vollem Risiko. Der Druck wurde erstmals in dieser Partie groß, aber die Black Wings konnten kein Tor mehr erzielen. Es bleib beim verdienten Sieg der Vienna Capitals, die damit ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigten und den Vorsprung auf die Black Wings vergrößern konnten.

Vienna Capitals - LIWEST Black Wings Linz 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)
Tor: 1:0 McKiernan (25.).


passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
UPC Vienna Capitals
Liwest Black Wings Linz


Quelle:red/Kf