2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
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AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

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HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

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RBS vs.VSV

0
 
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AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
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KAC vs.RBS

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HCI vs.VIC

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BWL vs.MZA

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DEC vs.VSV

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ZNO vs.G99

  

Robert Lukas (EHC Liwest Black Wings Linz) und Rafael Rotter (UPC Vienna Capitals) EHC Liwest Black Wings Linz vs UPC Vienna Capitals BWL Reinhard Eisenbauer

Vienna Capitals lassen auch Linz abblitzen



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Mittwoch, 28.Dezember 2016 - 21:33 - Auch die Black Wings haben den Sololauf von Tabellenführer Wien nicht stoppen können. Die Vienna Capitals setzten sich im Schlager der Runde beim Tabellenzweiten in Linz mit 3:1 durch und bauten damit ihren Vorsprung auf die Verfolger weiter aus.

So etwas wie Play Off Atmosphäre herrschte vor dem Spiel der Black Wings gegen Tabellenführer Vienna Capitals. Die Keine Sorgen EisArena war bis auf den letzten Platz gefüllt und erstmals in dieser Saison restlos ausverkauft. Die beiden Teams starteten trotz der fast fühlbaren Spannung in der Halle sehr zurückhaltend und versuchten die ersten Minuten einmal ohne Fehler zu überstehen. Es waren dann die Linzer, die erste Duftmarken setzten und ihr Heil mit Weitschüssen versuchten. Aber noch konnte Jean Philippe Lamoureux nicht in Bedrängnis gebracht worden, das konnte nämlich erst Rick Schofield. Der Stürmer, zuletzt krankheitsbedingt nicht dabei, zeigte ein schönes Solo, aber Lamoureux gab dem Angreifer keine Möglichkeit, die Scheibe über die Linie zu bringen und so blieb es beim torlosen Remis.

Auch in weiterer Folge waren es die Black Wings, die mehr vom Spiel hatten, die Vienna Capitals konterten. Jonathan Ferland scheiterte in einem dieser Breaks in der 8. Minute an Mike Ouzas, auf der anderen Seite fälschte Ryan Potulny einen Weitschuss brandgefährlich ab. Auch Jamie Fraser wollte sein Glück mit einem Blue Liner versuchen, der Wiener Verteidiger fand aber auch keinen Weg an Ouzas vorbei. Es war schließlich ein schnell vorgetragener Konter über Dan DaSilva, der die Führung einleitete. Der Torjäger der Linzer passte quer auf Brian Lebler und der traf zum 18. Mal in dieser Saison, markierte das 1:0. Die Antwort darauf folgte aber rasch. Joel Broda leistete sich einen folgenschweren Fehler an der eigenen blauen Linie, Jerry Pollastrone verwertete einen Pass mittels OneTimer und es hieß 1:1.

Die Wiener konnten aus diesem Tor aber keinen Rückenwind generieren, ein Power Play wurde fast schon kläglich ausgelassen, während DaSilva für die Black Wings Sekunden vor der Pause mit einem Dreher noch einmal an Lamoureux scheiterte. 16:7 lautete das Schussverhältnis zu Gunsten der Linzer nach 20 Minuten - aber die Capitals hatten ein 1:1 erarbeitet.

Der EBEL Leader kam dann auch deutlich giftiger aus der Kabine und hatte in den ersten Minute klare Vorteile. Rafael Rotter vergab alleine vor dem Tor stehend, Ferland wurde ebenso noch gerade gestört. Vor Jean Philippe Lamoureux passierte nicht mehr ganz so viel, nur Daniel Oberkofler hatte in der 24. Minute die Chance, kam aber gar nicht erst zu einer frei liegenden Scheibe. Die Wiener bekamen immer mehr Oberwasser, hatten durch Tessier eine nächste Möglichkeit und arbeiteten sich ganz langsam in Richtung Führung. Die Black Wings wirkten jetzt unaufmerksam, einen Schritt langsamer und gaben diese Partie aus der Hand. Das nahmen die Vienna Capitals dankend an und waren fortan das bessere Team. Einzig eine Einzelaktion von Joel Broda, der die Querlatte traf und ein geblockter Versuch von Daniel Oberkofler sollten als zählbare Chancen für die Stahlstäder in diesem Drittel erwähnenswert bleiben.

Ganz anders das Team von Serge Aubin, die sich einige sehr gute Möglichkeiten erspielte und je näher die Pause kam, auch näher an die Führung gelangte. Im Power Play war es schließlich Jerry Pollastrone, der einen Fraser Schuss im Nachschuss mittels Abstauber verwertete und den Tabellenführer nicht unverdient mit 2:1 in Front brachte. Die Linzer hatten sich einen Hänger geleistet, jetzt mussten sie im letzten Drittel eine Antwort darauf finden.

Das versuchten die Black Wings auch und schienen im letzten Drittel wieder ihren Kampfgeist gefunden zu haben. Jetzt war es ein Kampf auf Biegen und Brechen, beide Teams bissen sich in diese Partie und hatten auch ihre Chancen. Die etwas besseren davon allerdings fanden die Gastgeber vor, aber auch diese erste Drangphase ging vorbei und die Wiener schienen das Geschehen wieder besser unter Kontrolle zu bekommen. Das gelang mit kompromisslosem Forechecking, die Linzer hatten dadurch enorme Mühe, gezielt ins Angriffsdrittel zu gelangen. Stattdessen verlagerte sich das Geschehen zusehends vor Mike Ouzas, der wieder mehr zu tun bekam und das Ergebnis eng hielt.

Die Zeit lief den Oberösterreichern zusehends davon, wirkliche Ideen hatten sie aber nicht mehr. Da kamen die Wiener der Entscheidung schon deutlich näher, zum Beispiel als Rafael Rotter drei Minuten vor dem Ende die Scheibe über das kurze Kreuzeck schoss. Die Black Wings versuchten in der Schlussphase noch einmal alles, blieben aber ohne weiteren Torerfolg. 68 Sekunden vor dem Ende holten die Linzer dann auch noch ihren Goalie vom Eis, wenig später traf dann Riley Holzapfel zum 3:1 ins leere Netz und beendete damit eine Serie. Nach 10 Partien in Folge, in denen immer ein Tor den Unterschied ausmachte, war es dieses Mal ein fast schon deutliches Ergebnis zwischen diesen beiden Teams.

Die Wiener konnten mit dem Auswärtssieg ihre Vormachtstellung in der Liga weiter untermauern, während die Black Wings nun wieder ganz starken Druck der Verfolger verspüren.

LIWEST Black Wings Linz – Vienna Capitals 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
Tore: 1:0 Lebler (11.), 1:1 Pollastrone (12.), 1:2 Pollastrone (39./PP), 1:3 Holzapfel (60./EN).

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Vienna Capitals
Liwest Black Wings Linz


Quelle:red/kf