4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

  

Ryan Michael Potulny (EHC Liwest Black Wings Linz) uns Janos Vas (Fehervar AV 19) EHC Liwest Black Wings Linz vs Fehervar AV 19 BWL Reinhard Eisenbauer

Black Wings erobern gegen Fehervar Platz 2



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Montag, 26.Dezember 2016 - 19:40 - Die Black Wings aus Linz sind neuer erster Verfolger von EBEL Leader Vienna Capitals. Die Stahlstädter setzten sich im Heimspiel gegen Fehervar nach frühem 0:1 Rückstand mit 4:1 durch und feierten bereits den dritten Sieg in Serie. Für die Ungarn hingegen geht ein Erfolgslauf vorerst einmal zu Ende...

Mit einem Traumstart erwischten die roten Teufel aus Szekesfehervar die Linzer in diesem Match am falschen Fuß. Nach nur 39 Sekunden gingen die Ungarn in der Keine Sorgen EisArena in Führung und lösten damit einen Angriffswirbel der Hausherren aus. Diese kontrollierten fortan das Match, machten gewaltigen Druck und schnürten die Gäste in der Defensivzone ein, brachten aber noch viel zu wenig aufs Tor. Curtis Loik hatte in der 10. Minute den Ausgleich am Schläger, schoss aber vorbei. Fehervar konnte nur noch kontern, tat das aber immer wieder brandgefährlich. In der 16. und 17. Minute gingen Versuche noch knapp vorbei, in der 19. Minute war es erneut ein knapper Fehlschuss im Konter, der die Stahlstädter warnte.

Diese hatten das erste Drittel zwar dominiert, liefen aber nach zwanzig Minuten einem Rückstand hinterher. Auch im zweiten Abschnitt hatten die Ungarn die erste Chance, scheiterten nach wenigen Sekunden aber an Mike Ouzas. Danach wurde der Druck der Gastgeber immer größer. Dan DaSilva vergab aus zentraler Position, während auf der gegenüberliegenden Seite ein Sitzer durch die Ungarn liegen gelassen wurde. Ein erstes Power Play der roten Teufel verlief ohne echten Torschuss, ehe die Linzer wieder Anlauf nahmen. Das Team von Rob Daum konnte zwar gefällig ins Angriffsdrittel vordringen, machte sich das Leben dort aber mit zahllosen Fehlpässen selbst schwer. In der 29. Minute war es dann aber doch so weit. Bei einer angezeigten Strafe gegen Fehervar zog Sebastien Piche von der blauen Linie ab, Robert Lukas staubte im Nachschuss direkt vor dem Tor zum 1:1 ab.

Es blieb auch danach dabei, dass Linz zwar das bessere Team war, Fehervar mit seinen Kontern aber immer wieder die Möglichkeiten vorfand wieder in Führung zu gehen. Das sollte aber nicht gelingen und nachdem schon kurz zuvor Brett McLean gescheitert war machte es in der 37. Minute die Linie rund um Ryan Potulny besser. Der Center fing einen Fehervar Angriff an der gegnerischen blauen Linie ab, über Hofer kam die Scheibe zu Joel Broda und der markierte mit dem 2:1 die erstmalige Führung für die Hausherren. Diese nahmen die Black Wings auch in die zweite Pause mit, hätten durch DaSilva in der 38. Minute nach schönem Solo aber fast schon nachlegen müssen. Die Linzer nahmen diesen knappen Vorsprung ins letzte Drittel mit.

Dieses begann mit einem Auf und Ab, weil beide Seiten im Angriffsdrittel viel riskierten und dadurch jede Menge Turnovers produzierten. Es ging jetzt darum, wer dieses nächste Tor erzielen würde. Die Linzer hatten die Zeit auf ihrer Seite und konnten zusehends auf Konter bauen, während Fehervar zwar weiterhin ambitioniert nach vorne spielte, dabei aber immer weniger Torchancen erarbeitete. Die Angriffe beider Teams wurden oftmals vor dem Tor geblockt, Schüsse kamen nur noch selten durch. Es blieb eine umkämpfte Partie, in der die Linzer aber zusehends den längeren Atem hatten. und die Oberösterreicher trafen auch in den entscheidenden Phasen. In der 55. Minute ging ein Schuss von Sebastien noch hauchdünn aber aus der selben Szene heraus traf Ryan Potulny zum 3:1 und machte das Spiel für die Gastgeber einfacher. Im nächsten Angriff bekam Brian Lebler einen schönen Pass serviert, schloss sofort ab und es hieß 4:1 für die Linzer. Diese konnten sich nun feiern lassen, brachten diesen Heimsieg locker über die Zeit und feierten den dritten Erfolg in Serie. Genau so oft hatte Fehervar zuvor gewonnen, musste nun aber wieder einmal als Verlierer vom Eis.

Die Linzer schoben sich dank des Erfolgs und der Salzburger Niederlage heute Nachmittag wieder auf den zweiten Tabellenplatz und sind erster Capitals Verfolger. Das ist auch der nächste Gegner der Oberösterreicher. Am Mittwoch sind die Wiener nämlich zu Gast in der Keine Sorgen EisArena.

LIWEST Black Wings Linz – Fehervar AV19 4:1 (0:1, 2:0, 2:0)
Tore: 0:1 Vernace (1.), 1:1 R. Lukas (29.), 2:1 Broda (37.), 3:1 Potulny (55.), 4:1 Lebler (57.).


passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Liwest Black Wings Linz
Fehervar AV19


Quelle:red/Kf