8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

AVS vs.BWL

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.HCB

  

SALZBURG,AUSTRIA,18.DEC.16 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, EC Red Bull Salzburg vs Fehervar Alba Volan 19. Image shows Ryan Duncan (EC RBS) and Janos Vas (Alba Volan). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner - For editorial use only. Image is free of charge. GEPA pictures/ Felix Roittner

Fehervar schockt Meister Salzburg im Shootout



Teilen auf facebook


Sonntag, 18.Dezember 2016 - 18:44 - Ein Tor in letzter Sekunde brachte die roten Teufel aus Szekesfehervar bei Meister Salzburg in die Verlängerung - und dann siegten die Ungarn auch noch! Fehervar gewann im Penalty Schießen mit 3:2 und konnte nach zwei Overtimeniederlagen endlich einmal nach Überstunden gewinnen.

Salzburg am Anfang mit dem Chancenvorteil, doch das muss nichts heißen, bewies sich schon im letzten Aufeinandertreffen des Meisters und Fehervar im Volksgarten, wo die Ungarn am Ende knapp aber doch nach Verlängerung die Nase vorne hatten, trotz beachtlicher Leistungen der Bullen.

Das erste Powerplay konnten die Hausherren für sich nicht nutzen, umgekehrt zeigte sich aber schon bald, dass auch heute die Gäste aus Ungarn kein bisschen ungefährlich sein werden, als Bernhard Starkbaum eine 4-gegen-1-Situation (!) entschärfen musste. Salzburg fehlte es vor allem bei der Chancenauswertung, was auch der Grund war, warum das erste Drittel auf beiden Seiten torlos endete.

Im zweiten Überzahlspiel sollte der vermeintliche Führungstreffer für Salzburg fallen, als Andreas Kristler aus dem hohen Slot einfach mal abzog und die Scheibe hinter Hetenyi einschlug, doch nach Videostudium entschieden die Schiedsrichter, das Tor zu annullieren – wegen hohem Stocks. Aber wenn es in numerischer Überlegenheit nicht klappen soll, dann dafür in Unterzahl: nach einem ersten erfolglosen Versuch der Bullen im Powerplay der Ungarn ging beim zweiten Anlauf durch Brett Olson nichts schief und der Meister durfte dann doch endlich über den Führungstreffer jubeln.

Und wie schon im letzten Spiel gegen Fehervar in Salzburg kamen die roten Teufel aus Ungarn zum Ausgleich, diesmal sogar relativ früh im dritten Drittel. Doch diesmal sah es nicht so aus, als würde es Fehervar nochmal in die Overtime schaffen. Nach einem Gemetzel vor dem Tor von Hetenyi brachten die Bullen den Puck irgendwie ins Tor, zuerst fiel die Entscheidung auf ‚kein Tor‘ – doch nach Videostudium entschieden sich die Unparteiischen den erneuten Führungstreffer für Salzburg gelten zu lassen, damit 2:1 fünf Minuten vor dem Spielende. Aber es wäre nicht Fehervar, wenn sie einfach aufgeben würden. Und so kamen sie wie auch im letzten Spiel in der letzten Sekunde noch zum Ausgleich durch Andrew Sarauer. Nach einer torlosen Overtime, in der die Bullen ein dreieinhalbminütiges Powerplay – danach bekamen sie selber eine Strafe – nicht verwerten konnten war es ebenso Sarauer, der im Powerplay den entscheidenden Treffer zugunsten Fehervars einnetzen konnte und das Deja-vu damit perfekte machte. (Felix Gradinaru)

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
EC Red Bull Salzburg
Fehervar AV19


Quelle:red/fg