2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99

  

Joel Broda (EHC Liwest Black Wings Linz) und Ryan Duncan (EC Red Bull Salzburg), EHC Liwest Black Wings Linz vs EC Red Bull Salzburg BWL Reinhard Eisenbauer

Meister Salzburg stoppt Linzer Erfolgslauf



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Sonntag, 09.Oktober 2016 - 17:20 - Der Meister aus Salzburg hat seine Serie von Siegen in der Keine Sorgen EisArena fortgesetzt. Die Red Bulls feierten mit einem 3:1 bei den Black Wings in Linz ihren vierten Sieg in Folge in Oberösterreich und konnten mit diesen drei Punkten auf Rang 3 in der Tabelle vorstoßen.

Mit der Hiobsbotschaft von der Verletzung von Mike Ouzas starteten die Black Wings in diese Heimpartie. Wie schon in Szekesfehervar stand Florian Janny als Nummer 1 im Tor der Linzer und absolvierte seine zweite EBEL Partie. Der 21-Jährige wurde von den Red Bulls auch gleich unter Beschuss genommen, machte seine Sache aber sehr gut und gab den Oberösterreichern einen guten Rückhalt. Auf der anderen Seite geriet Bernhard Starkbaum zusehends in Bedrängnis: Spannring im Konter, Philipp Lukas und auch Mario Altmann mit einem Schuss prüften den derzeit besten österreichischen Goalie, der seinen Kasten ebenfalls sauber halten konnte.

Je länger das Drittel dauerte, umso besser kamen die Mozartstädter ins Spiel und wurden brandgefährlich. John Hughes zimmerte in der 8. Minute den Puck knapp am langen Eck vorbei, Alexander Cijan fälschte Sekunden später nur hauchdünn am Tor vorbei ab. In der 15. Minute war Brett Olson durch, aber Florian Janny stand bombensicher am kurzen Eck. Die Linzer schwächten sich einige Male durch Strafen, konnten diese aber unbeschadet überstehen. Dennoch gab es für das Heimteam in der 17. Minute einen Rückstand zu verdauen: Matthias Trattnig mit der Backhand sorgte für das 1:0 der Bullen, die diesen Vorsprung nicht unverdient in die Pause mitnahmen. Sekunden vor der Sirene hatte Manuel Latusa das 2:0 auf dem Schläger, aber Janny konnte gegen ihn und im Nachschuss auch noch Duncan retten.

Die Partie blieb auch im zweiten Drittel sehr intensiv geführt, wobei Red Bull Salzburg versuchte, dem Forechecking der Hausherren mit den selben Mitteln entgegen zu treten. Matthias Trattnig prüfte nach knapp zwei Minuten Florian Janny, danach neutralisierten sich die Teams weitgehend gegenseitig. Als Manuel Latusa die erste Strafe für Salzburg zog wurde das von den Gastgebern umgehend bestraft: Dan DaSilva verwertete seinen eigenen Nachschuss und stellte auf 1:1. Das gab den Linzern Rückenwind, Joel Broda schoss wenig später nur knapp vorbei. In der Defensive wurden die Stahlstädter aber durch den nun erhöhten Druck der Mozartstädter zu Fehlern gezwungen, genützt wurden viele Abspielfehler aber nicht.

Die beiden Mannschaften agierten auf Augenhöhe, setzten immer wieder kleine Nadelstiche, von denen die der Linzer gefährlicher waren. Kevin Moderer schrammte in der 38. Minute hauchdünn an der Führung vorbei, brachte den Puck aber nicht im leeren Tor unter. Es blieb nach 40 Minuten beim Unentschieden und ein Spiel der Nerven kündigte sich an. Die ersten Minuten in diesem letzten Drittel gehörten den Linzern, die durch Schofield eine erste Möglichkeit liegen ließen. Rob Hisey vergab schließlich in der 44. Minute nach Viveiros Foul einen Penalty, im Gegenzug schlugen die Salzburger zu. Daniel Welser lenkte einen Weitschuss unhaltbar ab und die Red Bulls lagen zum zweiten Mal in diesem Spiel in Führung.

Wer nun ein Aufbäumen oder Anlaufen der Hausherren erwartet hätte sah sich getäuscht. Die beste Offensive der Liga wirkte flügellahm, Salzburg stand sehr gut gestaffelt und gestattete keine gefährlichen Torschüsse mehr. Im Gegensatz dazu waren die Salzburger nun deutlich effizienter, was sie auch in der 53. Minute zeigten. Der Meister nützte seine Chancen, Manuel Latusa schoss sehenswert zum 3:1 für die Gäste ein. Damit musste Linz reagieren, brauchte aber lange, um Fahrt aufzunehmen. erst in den letzten sechs Minuten wuchs der Druck auf Bernhard Starkbaum wieder. Die Linzer hatten keine Ideen mehr, nahmen volles Risiko und holten Janny aus dem Tor. Das nützte Bill Thomas in der 58. Minute zum 4:1 mittels Empty Netter, was auch der Endstand war.

Für Salzburg schon der vierte Sieg in Folge in Linz, während die Oberösterreicher erstmals in dieser Saison ein Match absolvierten, in dem sie nicht punkteten. Nach sechs Siegen in Folge die zweite Saisonniederlage.

LIWEST Black Wings Linz – Red Bull Salzburg 1:4 (0:1, 1:0, 0:3)
Tore: 0:1 Trattnig (17.), 1:1 DaSilva (24./PP), 1:2 Welser (44.), 1:3 Latusa (53.), 1:4 Thomas (58./EN).

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Liwest Black Wings Linz
EC Red Bull Salzburg


Quelle:red/kf