2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99

  

15.09.2016, Albert Schultz Halle, Wien, AUT, EBEL, UPC Vienna Capitals vs EHC Liwest Black Wings Linz, 1. Runde, im Bild Trainer Serge Aubin (UPC Vienna Capitals) // during the Erste Bank Icehockey League 1st round match between UPC Vienna Capitals and EHC Liwest Black Wings Linz at the Albert Schultz Halle in Vienna, Austria on 2016/09/15. EXPA Pictures © 2016, PhotoCredit: EXPA/ Alexander Forst EXPA/ Alexander Forst

Capitals nach 0:2 noch zum Overtimesieg über Linz



Teilen auf facebook


Donnerstag, 15.September 2016 - 21:51 - Auch beim sechsten Heimauftakt in Folge haben die Vienna Capitals am Ende den Sieg geholt. Die Wiener führten in der regulären Spielzeit gegen Linz keine Sekunde, waren aber trotzdem das bessere Team. Effiziente Linzer holten mit einem 3:3 zwar einen Punkt, in der Overtime schlug dann aber Jamie Fraser zu.

Vor sehr leeren Rängen (3.000 Zuschauer) - eine Folge des Wetters, des Fußballprogramms und der Unstimmigkeiten zwischen Verein und Fanclubs - ging die EBEL Saison 2016/17 mit einem Paukenschlag los. Die Black Wings nützten nach nur wenigen Sekunden einen horrenden Fehler der Wiener an der blauen Linie, Fabio Hofer zog den Konter an und Brian Lebler nützte dessen Querpass zur 1:0 Führung für die Gäste. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 14 Sekunden.

Das war ein Tiefschlag für die Vienna Capitals, die dadurch noch nervöser wirkten und viele Fehler zeigten. Zahlreiche Schüsse gingen vorbei oder wurden geblockt, das Tor von Mike Ouzas war in der Anfangsphase nur selten in Gefahr. Erst in der 11. Minute hatte Jerry Pollastrone eine richtig gute Möglichkeit, schoss aber über die Querlatte. Der Druck der Hauptstädter wurde immer größer, aber Linz konterte. Und wie! Brian Lebler knallte in der 13. Minute einen seiner berüchtigten Handgelenkschüsse an die Querlatte. Da hatten die Wiener Glück, aber insgesamt näherten sich die Gastgeber dem Ausgleich an. Immer wieder wurde es brenzlig vor dem Tor von Ouzas, dessen Verteidigung nicht immer sattelfest wirkte.

In einem noch sehr fehlerhaften Match ging es auch im zweiten Mitteldrittel beschaulich weiter. Andreas Nödl scheiterte in der 22. Minute mit einem Shorthanderversuch nur haarscharf, während die Linzer nun schneller den Abschluss suchten. In der 25. Minute trafen die Gäste abermals nur das Torgestänge, Sekunden später war Brett McLean alleine durch, schoss aber zu zentral auf JP Lamoureux. Die Linzer waren hellwach, Gaffal scheiterte für die Gäste noch mit einem Break, ehe Sascha Bauer einen ersten gefährlichen Schuss auf das Black Wings Gehäuse in diesem Drittel abgab.

Kurz nach der Hälfte der Partie wurde es dann plötzlich turbulent. Als Philippe Lakos auf der Strafbank saß, hatten die Gastgeber Pech. Dorion zog ab, Lebler lenkte ab und die Scheibe ging an die Stange, von dort sprang der Puck zurück, traf den Stock von Lamoureux und sprang zurück ins Netz. Das 2:0, das aber nicht lange Bestand hatte. Rafael Rotter brachte die Hauptstädter sofort zurück ins Spiel, verkürzte auf 1:2 und die Mannen von Serge Aubin bauten wieder Druck auf. Aber der Erfolg blieb aus, die Linzer führten auch zur zweiten Pause.

Wie sie im zweiten Drittel aufgehört hatten, begannen die Hausherren dann das letzte. Mit viel Druck und zahlreichen Schüssen auf das Gehäuse von Mike Ouzas. Die Vienna Capitals kamen dem Ausgleich immer näher. In der 45. Minute war es dann so weit, als Riley Holzapfel mit einem Flatterschuss genau ins Kreuzeck traf und das 2:2 erzielte.

Das Tor gab den Capitals zusätzlich Kraft, von Müdigkeit nach dem dichten CHL Programm der letzten Woche nichts zu sehen. Die Hausherren machten zwar das Spiel, die Linzer aber das nächste Tor. Irgendwie zumindest, denn der Bauerntrick von Marc-Andre Dorion war zwar sehenswert, das Tor selbst musste man dann aber Wiens Schlussmann Lamoureux ankreiden, der sich das 2:3 praktisch selbst schoss. Das Match war nicht hochklassig, aber es war spannend. Als Mario Altmann eine Strafe absaß wurden die Linzer für diese Unterzahl prompt bestraft. Riley Holzapfel schnürte 6 Minuten vor dem Ende den Doppelpack und erzielte das 3:3.

Wieder wuchs der Druck der Gastgeber die in einem weiteren Power Play durch Fraser nur die Stange trafen und auch in weiterer Folge Riesenchancen liegen ließen. Die Linzer konnten froh sein, dass sie mit diesem 3:3 zumindest einmal einen Punkt entführt hatten, wenngleich sie nie in Rückstand gelegen waren.

Die Wiener das bessere Team, das schließlich auch belohnt wurde. Nach 37 Sekunden besorgte Jamie Fraser mit einem Weitschuss, der noch abgefälscht wurde, das 4:3. Die erstmalige Führung und damit der Auftaktsieg für die Vienna Capitals.

Vienna Capitals – Black Wings Linz 4:3 n.V. (0:1, 1:1, 2:1, 1:0)
Tore: 0:1 Lebler (1.), 0:2 Lebler (33./PP), 1:2 Rotter (34.), 2:2 Holzapfel (45.), 2:3 Dorion (50.), 3:3 Holzapfel (54./PP), 4:3 Fraser (61.).

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Vienna Capitals
Liwest Black Wings Linz


Quelle:red/kf