Torraum, gro� Reinhard Eisenbauer/eisenbauer.com

Philipp Winzig schießt den ATSE ins Finale



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Samstag, 17.März 2012 - 21:57 - Meister Feldkirch hat gekämpft, aber es war zu wenig! In einem hochdramatischen Spiel zog der ATSE -graz'>ATSE Graz heute durch einen 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 1:0) Auswärtssieg gegen die VEU Feldkirch ins Finale der Nationalliga ein. Philipp Winzig erzielte in der 61. Minute das entscheidende Tor.


Der ATSE schüttelte die Müdigkeit nach der langen Busfahrt sofort aus den Beinen und war von Beginn an hellwach. Nach einem guten Start hatten die Gäste sogar eine knappe Minute 5 gegen 3 Powerplay, konnte jedoch kein Kapital schlagen. Ansonsten gab es im Startdrittel kaum Großchancen und wenn, waren die beiden Goalies Ales Sila und Patrick Machreich gut disponiert. So ging es torlos in die erste Pause.

Gleich nach Wiederbeginn ließ der ATSE dann die VEU Fans erstmals verstummen. Brunnegger bediente Benjamin Petrik mit einem Querpass ideal, der trocken einschoss. Es war der Startschuss zu einem rasanten Mitteldrittel, in dem die VEU gezwungen war, offensiver aufzutreten. Nach einer tollen Chance für Nico Toff folgte eine Drangperiode der VEU und der Ausgleich hing in der Luft. Ales Sila behielt jedoch die Übersicht und aus einem Gegenangriff versetzte genau zur Hälfte der Partie erneut Petrik der VEU mit dem 0:2 den nächsten Dolchstoß. Danach wurde es ein wenig hektisch und die VEU kam durch einen von Raimund Divis abgefälschten Lampert-Schuss im Powerplay zum 1:2.

Im Schlussdrittel durften die VEU-Fans dann früh den 2:2 Ausgleich durch Marco Ferrari bejubeln, der alleine vor Sila auftauchte und sich nicht zweimal bitten ließ. Nach 45 Minuten begann es damit wieder von vorne. Der ATSE ließ sich nicht beirren und war ein paar Mal dem dritten Treffer sehr nahe. Allerdings fielen in regulärer Spielzeit keine Treffer mehr und es ging in die Overtime. Diese wurde, wie es das Regulativ vorsieht, ohne Penaltyschießen gespielt bis das nächste Tor fällt.

Einige Zuschauer waren noch gar nicht wieder auf ihren Plätzen, da war die Partie auch schon vorbei. Philipp Winzig nahm sich ein Herz und setzte die Scheibe nach 23 Sekunden der Overtime ins lange Eck.

Nun trifft der ATSE im Finale auf den HC Innsbruck, der heute den EC hagn_leone Dornbirn mit einem 5:1 Heimsieg in den Urlaub schickte.

FBI VEU Feldkirch - ATSE -graz'>ATSE Graz 2:3 n.V. (0:0, 1:2, 1:0, 0:1)
Zuschauer: 3.865
Referees: ERD U.; JOHNSTON O., NIKOLIC M.
Tore: DIVIS R. (32:29 / LAMPERT M., GAUTHIER D.), FERRARI M. (44:10) resp. PETRIK B. (20:34 / BRUNNEGGER M., TOFF N.), PETRIK B. (29:42 / TOFF N., WIEDMAIER S.), WINZIG P. (60:23 / GRUBER G., LINDGREN V.)
Goalkeepers: MACHREICH P. (60 min. / 42 SA. / 3 GA.) resp. SILA A. (60 min. / 44 SA. / 2 GA.)
Penalty in minuten: 10 resp. 12

Die Kader:
FBI VEU Feldkirch: BREUß P., COLLEONI M., DIVIS R., DREYMANN S., ESSMANN K., FERRARI M., FOSTER R., FUSSI W., GAUTHIER D., GRUBER M., JUDEX A., LAMPERT M., LANZ W., LEHTINEN M., MACHREICH P., MACIERZYNSKI K., SCHMIDLE B., SHORT R., USUBELLI D., ZOREC M.

ATSE Graz: BACHER S., BROWN M., BRUNNEGGER M., GORIUPP F., GRAF F., GRUBER G., KÖFELER M., LINDGREN V., PETRIK B., PEWAL M., POLLROSS M., RIENER Y., SILA A., TOFF N., TSCHERNUTTER J., ULLRICH P., WIDAUER C., WIEDMAIER S., WILFAN F., WINZIG D., WINZIG P.

passende Links:
VEU Feldkirch
ATSE Graz






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