EBEL 14/15
5
 
3

OLL vs.BWL
EBEL 14/15
6
 
3

VSV vs.DEC
EBEL 14/15
3
 
2

HCB vs.KAC
EBEL 14/15
3
 
5

G99 vs.ZNO
EBEL 14/15
6
 
3

VIC vs.RBS
EBJL 14/15
1
 
6

OLJ vs.LA1
EBJL 14/15
3
 
0

VAS vs.JSE
EBJL 14/15
6
 
3

LA1 vs.ZNO
EBYSL 14/15
0
 
0

KACII vs.HCI2
EBJL 14/15
0
 
0

BWL vs.RBS
EBEL 14/15
0
 
0

VIC vs.DEC
EBEL 14/15
0
 
0

G99 vs.BWL
EBEL 14/15
0
 
0

KAC vs.HCB
EBEL 14/15
0
 
0

HCI vs.AVS
EBEL 14/15
0
 
0

OLL vs.RBS
EBEL 14/15
0
 
0

ZNO vs.VSV

  

gepa-10090972011.jpg GEPA/Red Bull

Black Wings holen sich das Heimrecht im Finale



Teilen


Donnerstag, 25.März 2010 - 21:21 - Das Linzer Märchen geht weiter! Die Black Wings feierten im ersten Finale ihren fünften Sieg in Serie und legten damit das 1:0 gegen Salzburg vor. Dabei zeigten sie wieder ihre Comebackstärke, drehten ein frühes 0:1 in einen 3:2 Sieg. Damit ist das Heimrecht in dieser Serie nun bei den Oberösterreichern.

Einen Start nach Maß erwischten die Hausherren: Traf Kelsey Wilson zuerst nur die Stange und zeichnete sich danach Alex Westlund gegen den nach seiner Sperre mit viel Energie agierenden Matthias Trattnig aus, ging der EC Red Bull Salzburg nach fünf Minuten durch Manuel Latusa in Führung. Alex Westlund macht keine allzu glückliche Figur, aus kurzer Distanz brachte der Salzburger die Scheibe hoch am US-Goalie vorbei. Nach kurzem Durchschnaufen kommen die Gäste des EHC LIWEST Black Wings Linz auf ganz ähnliche Art zum Ausgleich. Rich Bronilla schlenzte den Puck vor das Tor und von einem Salzburger Schlittschuh abgelenkt schlüpfte der Puck an David LeNeveu vorbei ins Netz. Der Kanadier hatte wieder den Vorzug gegenüber Routinier Reinhard Divis bekommen und war schuldlos. Danach stand hauptsächlich Alex Westlund im Mittelpunkt. Der Goalie, sicherlich ein Aspirant auf die Ron Kennedy-Trophy, hielt nach seinem Faux-Pas sein Team souverän bei Chancen aus allen Richtungen im Spiel. Stattdessen trafen die Gäste zur Führung: Kurz vor dem Ende des Auftaktdrittels erzielte Rich Bronilla mit einem platzierten Schuss die Führung - LeNeveu war die Sicht verstellt und es schlug zwischen Schoner und Stange ein.

Die Tore, die man nicht schießt..
Sie kennen den Spruch. Salzburg jagte dem Rückstand hinterher, schoss weiterhin aus allen Lagen, doch es mangelte an Präzision. Westlund wurde regelrecht warm geschossen, und das war auch von Nöten. Denn zur Halbzeit musste Gerd Gruber wegen Haltens in die Kühlbox und innerhalb von 100 Sekunden verzeichneten die Hausherren fünf 100%ige Chancen. Mike Siklenka, Thomas Koch, Marco Pewal, wieder Latusa und Jonathan Filewich verzweifelten allesamt an Westlund. Und die Linzer blieben konsequent. Hinten stabil und vorne mit dem Riecher: Bronilla, heute mit perfekt eingestelltem Visier, diesmal mit dem punktgenauen Pass auf Philipp Lukas und Tor zum 3:1. Rob Shearer vergab anschließend noch ein Break in Unterzahl.

Westlund meisterhaft
Drittel Nummer Drei begann wieder mit einem schnellen Tor: Brent Aubin lenkte Mike Siklenkas Schlenzer ins Tor. Anschlusstreffer und noch 18 Minuten auf der Uhr, die Spannung erreichte ihren Höhepunkt. Salzburg berannte weiterhin das Tor. Man konnte die Faktoren Ausgeruhtheit und Matchpraxis förmlich aufeinanderprallen sehen, und immer wieder Westlund. Der Teufelskerl in der Linzer Crease ließ seinen Auftakt-Schnitzer vergessen und parierte mehr als 40 Schüsse. Sein Gegenüber LeNeveu verließ nach einem Timeout 70 Sekunden vor dem Ende die Eisfläche. 13 Sekunden vor dem Schluss verdoppelte sich die so entstandene Überzahl. Hektik brach aus, doch die Salzburger vermochten den Puck nicht zum Ausgleich verwerten. Damit führen die Linzer mit dem viel zitierten Momentum im Rücken in der Serie nun mit 1:0. Am Sonntag geht es in Linz mit Spiel Zwei weiter. Riesen-Hockey-Party in der Stahlstadt- oder der Ausgleich heißt die Frage!

EC Red Bull Salzburg - EHC LIWEST Linz 2:3 (1:2, 0:1, 1:0)
Zuschauer: 3.200
Referees: BERNEKER T.; GRABER M., MATHIS N.
Tore: LATUSA M. (04:43 / WELSER D.), AUBIN B. (41:13 / SIKLENKA M.) resp. BRONILLA R. (08:42 / LUKAS P., SCHLACHER M.), MACDONALD F. (19:15 / GRABHER MEIER M., SHEARER R.), LUKAS P. (33:37 / BRONILLA R., LEAHY P.)
Goalkeepers: LENEVEU D. (58 min. / 25 SA. / 3 GA.) resp. WESTLUND A. (60 min. / 37 SA. / 2 GA.)
Penalty in minuten: 12 resp. 12

Die Kader:
EC Red Bull Salzburg: AUBIN B., DIVIS R., DUNCAN R., FILEWICH J., KOCH T., LAKOS A., LATUSA M., LENEVEU D., LYNCH D., MÜHLSTEIN F., PEWAL M., PUSCHNIK K., REBEK J., REGIER S., REISINGER A., SCHIECHL M., SIKLENKA M., TRATTNIG M., ULMER M., WELSER D., WIEDERGUT A., WILSON K.

EHC LIWEST Linz: BAUMGARTNER G., BRONILLA R., BUCKLEY B., GRABHER MEIER M., GRUBER G., HIRN L., IBERER M., IBOUNIG C., JUDEX A., LEAHY P., LUKAS P., LUKAS R., MACDONALD F., MATTHIASSON M., MAYR M., OBERKOFLER D., PALLESTRANG A., PURDIE B., SCHLACHER M., SHEARER R., SZÜCS M., WESTLUND A.

Play Off Finale (Best of Seven):
EC Red Bull Salzburg - EHC Liwest Linz 0:1 (2:3)

passende Links:


Erste Bank Eishockey Liga
Liwest Black Wings Linz
EC Red Bull Salzburg