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Nationalliga mit nur 7 Vereinen



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Sonntag, 26.Juli 2009 - 7:15 - Die Vertreter der verbliebenen sieben Vereine haben am Freitag in Innsbruck in einer kurzen Sitzung ohne den ÖEHV die Weichen für eine Nationalligameisterschaft 2009-10 gestellt. Die Vereine EHC Oberscheider Lustenau, Dornbirner EC, FBI VEU Feldkirch, Red Bulls Salzburg, EHC Bregenzerwald, HCI Tiroler Wasserkraft und der neu gegründete EK Zeller Eisbären werden ab 19. September die zweithöchste österreichische Eishockeyliga bilden.

Zuerst wird ein Grunddurchgang mit drei Hin- und Rückrunden gespielt, wobei nach der zweiten Hin- und Rückrunde die Punkte halbiert werden. Nach 36 Runden scheidet der Letztplatzierte aus.

Der Erste und Zweite des Grunddurchganges sind fix für das Halbfinale qualifiziert. Um die beiden restlichen Halbfinalplätze spielen der Dritte gegen den Sechsten und der Vierte gegen den Fünften des Grunddurchganges in einer Serie „best of three“. Anschließend spielt der Erste des Grunddurchganges gegen den Sieger aus 4/5, der Zweite gegen den Sieger aus 3/6 die Halbfinals „best of five“. Anschließend Finale der beiden Sieger „best of five“.

Auch die Turbulenzen der vergangenen Wochen um die „Zwangszulassung“ zur Nationalliga des neuen Eishockeyclubs in Zell am See durch den ÖEHV wurden besprochen. Bekanntlich hatte diese Entscheidung des ÖEHV-Vorstandes gegen den Willen der anderen Vereine dazu geführt, dass ATSE graz'>ATSE Graz und der EV Zeltweg ihre Nennung zu der bereits fixierten Meisterschaft zurückgezogen haben.

Die anwesenden Vereinsvertreter haben ausdrücklich betont, dass niemand etwas gegen den neuen Club aus Zell am See habe. Die Vorgangsweise des Verbandes in dieser Angelegenheit wurde von den Vereinen aber aufs Schärfste kritisiert. Gleichzeitig waren sich die Vereine darüber einig, dass die Nationalliga künftig in ihren Entscheidungen mehr Autonomie und weniger Einfluss des Verbandes haben sollte.