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Die Statistik spricht gegen Salzburg



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Montag, 29.März 2010 - 16:11 - Noch ist die Finalserie in der EBEL alles andere als entschieden, doch geht es nach den nackten Zahlen, bleibt Ligakrösus Salzburg Vizemeister. Die Geschichte spricht für Linz, doch die Oberösterreicher wissen, was es mit Historischem auf sich hat.

Seit Ende der 80er Jahre spielt man in Österreichs Eishockey Play Offs und kann somit auf eine gewisse Historie zurück blicken. Das Ernüchternde dabei für die Salzburger: noch nie hat eine Mannschaft in einer Finalserie ein 0:2 umdrehen können!

Aber Linz wäre nicht Linz, würde man in dieser Saison nicht die Geschichte überstrapazieren. Schon im Halbfinale hatten die Oberösterreicher als erstes Team überhaupt einen 0:3 Rückstand noch in einen Seriensieg umgewandelt. Sollte jetzt Salzburg noch einmal im Finale zurückschlagen und sich den Titel holen, würde wieder Geschichte geschrieben.

Geplänkel nach Finale 2
Mit Worten wurde nach dem zweiten Finale am Sonntag gekämpft. Während sich der Linzer Verteidiger seinem fast schon traditionellen Ritus des Fandirigirens hingab, nahm ihm Salzburgs Trainer Pierre Page diese Aktion übel. Vermutlich falsch verstanden, wurde das Dirigieren mit einem Besen als Ankündigung eines Sweeps interpretiert und entsprechend wortreich beschimpft.

Und auch die Spielanlage der Stahlstädter behagt Pierre Page gar nicht. Das strikte Defensivsystem hat nicht nur seinem Team bislang unlösbare Aufgaben bereitet, sondern auch dem Trainer die Zornesröte ins Gesicht steigen lassen. Er spricht von zweitklassigem Eishockey und einem Armutszeugnis für das österreichische Eishockey.

In Linz sieht man derartige Sachen wieder einmal gelassen. Schon die Vienna Capitals hatten sich im Halbfinale mit solchen Kleinigkeiten selbst aus dem Rhythmus gebracht und seither feiern die Black Wings Sieg um Sieg. Da kann man auch das ein oder andere weniger freundliche Wort locker wegstecken.

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Vienna Capitals - Fanclub Icefire
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